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Die Heizungsanlage als Stromfresser
Wenn man an das Energie sparen denkt, wird die Umwälzpumpe leider häufig wenig beachtet. Dabei kann gerade der Anteil des Pumpstromverbrauchs in Einfamilienhäusern bis zu 25% am gesamten Stromverbrauch betragen. Sehr häufig sind diese Pumpen überdimensioniert und werden zusätzlich noch auf höchster Leistungsstufe betrieben. Bei im Kessel integrierten Pumpen hat der Nutzer sogar oft gar nicht die Möglichkeit, die Leistungsstufe zu verändern. Allfällige Probleme kann der Nutzer an einer ungleichmäßigen Wärmeverteilung und einem störenden Rauschen an den Thermostatventilen erkennen. Das Problem liegt im mangelhaften hydraulischen Abgleich, d.h. die einzelnen Heizkörper sind entweder unter- oder überversorgt. Die Pumpe muss so groß gewählt werden, dass der am weitesten entfernte Heizkörper noch die gewünschte Leistung abgeben kann. Hydraulische Probleme und Mängel wurden oft mit einer Erhöhung der Pumpleistung "behoben". Und das wirkt sich negativ auf die Stromrechnung aus. Lassen Sie daher, falls die oben genannten Fehlersymptome auftreten, vom Installateur einen hydraulischen Abgleich durchführen! Dadurch erhält jeder Heizkörper unter allen Betriebsbedingungen den tatsächlich erforderlichen Förderstrom an Heizwasser. Und der Stromverbrauch für die Umwälzpumpe(n) wird merkbar zurückgehen.

