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Schimmelprobleme nach Fenstertausch?
Viele Haussanierer kennen das Problem. Die alten Fenster sind in die Jahre gekommen. Man tauscht die alten gegen neue mit verbesserten Dämmeigenschaften aus. Die Freude über die schönen neuen Fenster wird aber oft bald getrübt. Denn im folgenden Winter treten massive Schimmelprobleme auf. Waren früher die Fensterscheiben die kältesten Flächen im Raum, an denen sich Kondenswasser niedergschlagen hat, so sind es nun die Außenwände, an denen Kondenswasser entsteht - optimal für die Entstehung der gesundheitsgefährdenden Schimmelpilze. Verschärft wird das Problem dadurch, dass keine undichten Fenster mehr für eine ständige Feuchtigkeitsabfuhr sorgen. Das Lüftungsverhalten muss daher seitens der Nutzer entsprechend angepasst werden. Die beste Maßnahme zur Schimmelbekämpfung ist allerdings eine Wärmedämmung, wodurch die Oberflächentemperatur der Wand derart ansteigt, dass keine Kondenswasserbildung erfolgen kann. Der optimale Zeitpunkt für eine Außenwand-Dämmung ist, wenn die Fassade ohnehin erneuert werden muss. Sie beugen damit nicht nur der Schimmelgefahr vor, sondern steigern die Wohnbehaglichkeit und reduzieren den Heizenergieverbrauch beträchtlich. Durch fachgerechte Dämmung können die Heizeinergieverluste aller Außenwände um 75% und mehr reduziert werden. Und es stellt sich bereits bei Lufttemperaturen von 18 bis 19 Grad Celsius ein Behaglichkeitsgefühl ein, was den Heizenergieverbrauch zusätzlich zu reduzieren hilft.

