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Wieviel spart man mit einem verbesserten Wärmeschutz der Außenwände?
Wenn die Entscheidung über eine Wärmedämmung ansteht, stellt sich neben der Frage nach den Kosten auch jene, wie viel man in Folge an Heizkosten einsparen kann. Die zu erwartende jährliche Einsparung kann mit einer Formel berechnet werden.
U-Wert-Differenz x 10 = jährliche Einsparung in Liter Öl bzw. Kubikmeter Gas pro Quadratmeter des Außenbauteils
Wird zum Beispiel der U-Wert von 1,2 W/(m2.K) durch Wärmedämmung auf 0,4 W/(m2.K) reduziert, so beträgt die U-Wert-Differenz 0,8 W/(m2.K). D.h. man kann pro m2 Außenwandfläche ca. 8 Liter Heizöl bzw. 8 m3 Gas einsparen. Multipliziert man diesen Wert mit dem aktuellen Heizöl- bzw. Gaspreis, so ergibt das die zu erwartende Energiekostenersparnis pro m2 Außenwandfläche. Als Orientierungshilfe: Bei 16 cm Vollwärmeschutz erreicht man einen U-Wert von ca. 0,21.
Die häufigste, weil kostengünstigste Variante der Außenwand-Dämmung stellen Wärmedämmverbund-Systeme dar, auch Vollwärmeschutz oder Thermohaut genannt. Wichtig ist dabei, dass die Systemkomponenten aufeinander abgestimmt sind, um Risse im Außenputz zu vermeiden. Im Zuge einer Modernisierung werden Dämmstoffstärken von mindestens 12 cm empfohlen.

